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Artikel-Schlagworte: „Feuerwehr“

MZ: Finanzspritze für Feuerwehr?

Finanzspritze für Feuerwehr?

Kreisausscheid Löschangriff

KREISAUSSCHEID LÖSCHANGRIFF Landkreis MSH

Datum: 27.08.2011

die Bäume brannten lichterloh

wbv_080111_016 Auch in diesem Jahr fand, organisiert durch die Feuerwehr Erdeborn, ein Weihnachtsbaum- verbrennen statt. Gegen 17.30 Uhr startete ein  kleiner Fackelumzug mit vielen Interessierten am Bürgerhaus, welcher bis zum Gerätehaus der Feuerwehr führte. Dort wurden dann mit Hilfe der Fackeln die Weihnachtsbäume entzündet. Die Feuerwehr sorgte für Essen, Trinken und Musik. So gab es Rostbrater, Steaks und Glühwein und vielen scheint es gut geschmeckt zu haben, denn die letzten Besucher verließen gegen 1.00 Uhr nachts die Veranstaltung.

Vielen Dank an die Feuerwehr, die uns wieder ein kleines Fest ermöglichte.

Die Bilder von C. Frischbier sind auf der Webseite der Feuerwehr Erdeborn zu betrachten.

Geburtstagswunsch Gerätehaus

Jubiläum

Ein neues Gerätehaus bleibt größter Geburtstagswunsch

VON KATHRIN LABITZKE, 23.08.10, 19:10h, aktualisiert 23.08.10, 19:46h
Der Festumzug durch Erdeborn war lang. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)

Festumzug

ERDEBORN/MZ. Wenn die ältestes Wehr im Landkreis Geburtstag feiert, stellen sich viele Gratulanten ein. Das war beim großen Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr Erdeborn am vergangenen Samstag nicht zu übersehen. Vertreter aus über 25 befreundeten Feuerwehren trafen ein, um die Kameradinnen und Kameraden zum 130-jährigen Bestehen ihrer Wehr hochleben zu lassen.

Wehrleiter Marco Schäffel und seine Kameraden freuten sich, dass so viele Angehörige anderer Wehren aus dem Kreis gemeinsam mit ihnen das Jubiläum feierten. Der Erdeborner Spielmannszug führte den langen Festumzug mit Feuerwehrfahrzeugen, Ehrengästen und Mitgliedern aus ortsansässigen Vereinen durch den Ort bis zum Sportplatz an.

Wehrleiter Schäffel bedankte sich schließlich nicht nur für die vielen Glückwünsche, sondern machte auch darauf aufmerksam, wie wichtig die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehrleute ist. In nicht zählbaren Stunden, bei Tag und Nacht, Hitze und Schnee und bei Unwettern würden die Kameraden ausrücken und mitunter selbst ihr Leben riskieren, um Mitmenschen und deren Eigentum zu schützen. Er sprach auch den Wunsch nach einem neuen Gerätehaus für die Feuerwehr aus.

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Wer wird Sieger beim Löschangriff?

Wer wird Sieger beim Löschangriff?

130 Jahre Feuerwehr Erdeborn

Beim Pokallauf kommt es auf Schnelligkeit und Teamwork an.
Foto: privat

Erdeborn (red). Die Feuerwehr Erdeborn feiert am 21. August ihren 130. Geburtstag. Höhepunkt der Geburtstagsfeier sind der Umzug mit den eingeladenen Feuerwehren und der Pokallauf „Löschangriff nass“. Es werden 37 Feuerwehren erwartet darunter 23 Mannschaften, die am Pokallauf teilnehmen. Der Festumzug durch die Gemeinde startet 13 Uhr. Mit dabei ist auch der Spielmannszug Erdeborn.

15 Uhr wird es dann spannend beim Wettbewerb der Feuerwehren „Löschangriff nass“. Für die kleinen Gäste stehen eine Hüpfburg sowie Kinderschminken und eine Fahrradstrecke bereit. An lustigen Wettbewerbe wie Kistenstapeln kann sich jedermann beteiligen. Außerdem wird eine Tombola veranstaltet.

Zum Feuerwehrball sind ab 20 Uhr alle ins Festzelt geladen. 23 Uhr steigt dann ein Feuerwerk in den Himmel. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Die Feuerwehr Erdeborn ist eine der ältesten im Landkreis. Als im Jahre 1880 im damaligen Kaiserreich die als Feuerwehrmänner verpflichteten Bürger von Erdeborn erkannten, dass man, um Hilfe in der Not zu leisten, nicht vom Staat verpflichtet werden muss, und sich freiwillig zu dieser Pflicht bekannten, schlug die Geburtsstunde der Freiwilligen Feuerwehr Erdeborn.

Die Feuerwehr durchlebte bewegte Zeiten. 1915 wurden ehemalige Mitglieder der Pflichtwehr zur Verstärkung der freiwilligen Feuerwehr herangezogen, und 1917 war die Wehr durch Einberufung von Kameraden zum Heeresdienst nicht mehr in der Lage, eine Löschgruppe zu bilden. Notgedrungen wurden die Turner verpflichtet und erhielten Unterweisung in der Bedienung der Handdruckspritze.

Auch die technischen Hilfsmittel der freiwilligen Feuerwehrmänner wandelten sich im Laufe der Zeit. Waren es anfangs Ledereimer, die durch die gebildete Kette der Wehrmänner und freiwilligen Helfer mehr oder weniger mit Wasser gefüllt bis zur Brandstelle gelangten, so war es vor der Jahrhundertwende schon eine Handdruckspritze, die aber ebenfalls noch mit Wasser aus Eimern oder Fässern gefüllt werden musste. 1906 wurde von der Gemeinde eine neue Handdruckspritze angeschafft, mit der man in der Lage war, aus stehenden bzw. fließenden Gewässern oder Fässern bereits Wasser anzusaugen und über längere Strecken zur Brandstelle zu drücken.

War kein Wasserreservoir in der Nähe, so musste das Löschwasser per Wasserwagen herangeschafft werden. Da das nicht immer rechtzeitig zu schaffen war, brannten mitunter Objekte bis auf die Grundmauern ab.
Zum Glück ist das heute dank moderner Technik anders. Die Jugendfeuerwehr wurde 1994 gegründet, und feiert 2004 ihr 10Jähriges bestehen.

Die Sportgruppe „Löschangriff“ wurde im Jahr 2005 gegründet und nimmt seit 2006 an Wettkämpfen innerhalb und außerhalb des Landkreises teil. Seit 2007 ist Marco Schäffel der Wehrleiter.

Brandstifter erhält Bewährung

Bewährung nach Serie von Brandstiftungen

VON FRANK SCHEDWILL, 28.07.10, 20:36h, aktualisiert 28.07.10, 21:00h
SANGERHAUSEN/MZ. Ein früherer Feuerwehrmann (21) aus Erdeborn ist am Mittwoch wegen schwerer Brandstiftung vom Jugendschöffengericht in Sangerhausen zu einem Jahr Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem muss er 900 Euro an den Opfer-Hilfe-Verein “Weißer Ring” zahlen. Die Richter unter Vorsitz von Angela Fürniss-Sauer folgten damit zum Großteil den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.
Der Mann, der zur Tatzeit 20 Jahre alt war und heute in Sangerhausen lebt, hatte am 31. Mai 2009 ein mit Benzin gefülltes Glas in die Garage eines Wohnhauses in Erdeborn geworfen. Das Glas zerbrach an einer Wand. Der Angeklagte zündete dann Knüllpapier an und warf es in Richtung der Flüssigkeit. Die Folge war ein Feuer, bei dem in der Garage lagernder Müll und ein alter Pkw in Flammen aufgingen.
Der Gesamtschaden an dem nicht versicherten Gebäude soll rund 10 000 Euro betragen. Am 25. Juli, am 1. und am 12. August steckte er dann drei zumeist leer stehende Lauben in der Gartenanlage “Fortuna” im Ort an. Als Motiv für seine Taten gab er in den drei letztgenannten Fällen den Wunsch nach Anerkennung an. “Ich durfte bei der Feuerwehr immer nur die einfachsten Aufgaben erledigen.” Deshalb habe er versucht, sich zu beweisen. Das Haus will der Angeklagte angesteckt haben, um den Besitzer von einer Last zu befreien.
Der mit ihm gut bekannte Mann habe immer davon gesprochen, dass er gern aus dem Ort wegziehen würde, wenn er jemanden für das Haus hätte. Es sei aber unverkäuflich gewesen. Der Angeklagte hatte sich auch nur vage überzeugt, dass niemand von den Bewohnern des Gebäudes zur Tatzeit anwesend war. Die Richterin sagte in der Urteilsbegründung: “In der Beratung des Gerichts ist auch über ein deutlich höheres Strafmaß diskutiert worden.” Das, was geschah, sei keine Kleinigkeit.
“Nach Erwachsenenrecht wäre der Angeklagte nicht unter drei Jahren Haft davongekommen.” Man habe aber auch so entschieden, um dem 21-Jährigen nicht die Zukunft zu verbauen. Er hat sich als Zeitsoldat verpflichtet und dient seit einigen Wochen. Dies ist sein Lebenstraum. Mit dem einen Jahr auf Bewährung kann er höchstwahrscheinlich beim Bund bleiben. Das Urteil ist rechtkräftig.
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